#FitnessTracker - Withings Active Pop vs. Mi Fit Band

Veröffentlicht:
Tags:  Produktreview privat

Einen ersten Kontakt

zu FitnessTrackern hatte ich während meiner Versuche, mich mit Android anzufreunden. Ich war im letzten Fehmarnurlaub mit einem Galaxy Note3 unterwegs und habe dort die vorinstallierte Fitness-App "bespielt". Abends zu sehen, wie viele Schritte ich unterwegs war, fand ich spannend und irgendwann packte mich dann auch der Ehrgeiz, mehr unterwegs gewesen zu sein als am Vortag. Allerdings fand ich
a) die Idee, permanent das Smartphone mit rum zu tragen und
b) das Android OS für mich letztlich wenig interessant.

Wieder Zuhause

habe ich mich dann auf die Suche nach einer Alternative gemacht und mir diverse Rezessionen zu Fitness Armbändern angeschaut. Allerdings hat mich zum Spielen der Preis doch noch eine ganze Weile davon abgehalten, so ein Gadget zu kaufen. Dann "schwamm" bei mydealz ein Angebot für ein Mi Band vorbei. Nachdem ich den recht positiv klingenden Artikel in Caschys Blog gelesen hatte und wenigen weiteren Recherchen schlug ich zu.

Nach fast einem Jahr,

ist mir dann ein Sonderangebot für eine Withings Active Pro aufgefallen, dem ich nicht widerstehen konnte. Letztlich war ich mit meinem Mi Band sehr glücklich, aber mir fehlte häufig die Uhr. Die Withings Active Pro versprach mein Mi Band, bis auf den Vibrationsalarm (nicht die Weckfunktion), zu ersetzen und zusätzlich eine Uhr mitzubringen. Mal völlig davon abgesehen, dass sie IMHO auch noch echt gut aussieht.

Schrittzähler

Nerdig wie ich bin, war ich jetzt zwei Tage mit zwei FitnessTrackern unterwegs. Die Uhr - wo sie hingehört, links und das Mi Band - wo es immer war, rechts.

Beaobachtung

Um es kurz zu machen - die Ergebnisse waren doch sehr unterschiedlich, so eine große Diskrepanz hatte ich das wirklich nicht erwartet. Klar, das Mi Band wertet sowohl Zähneputzen als auch Gartenarbeit als "Schritte". Aber seht selbst, wie die Ergebnisse eines "normalen Bürotages" bei mit differieren:


(links Withings App, rechts Mi Band App Screenshot)

Hier noch der zweiter Tag ohne Büro, dafür mit einer 8 km Laufeinheit:


(links Withings App, rechts Mi Band App Screenshot)

Schlafüberwachung

Auch beim Schlafen stimmen die beiden Tracker nicht überein. Sie sind sich weder bei der Schlafdauer, noch bei den Zeiten, oder der Schlafqualität einig.


(links Withings App, rechts Mi Band App Screenshot)

Und jetzt?

Naja, jetzt bin ich mir jedenfalls mal darüber im Klaren, dass diese Bänder bestenfalls ein nettes Spielzeug sind. Jemand der wirklich Schlafprobleme hat, sollte wohl immer noch ein Schlaflabor aufsuchen und sich nicht auf Gadgets für weniger als 100,-- Euro verlassen. Trotz allem ist es für mich ein bisschen Motivation, doch noch mal 10 min. spazieren zu gehen, wenn ich nach dem Büro nach hause komme. Darum werde ich die Withings weiter tragen und auf das nette Feature des Vibrationsalarms bei einem Handyanruf verzichten. Dafür habe ich ja jetzt eine wasserfeste Uhr :-) - Ach ja, ob die Withings Activ Pro Schwimmen ordentlich trackt, habe ich noch nicht ausprobieren können.


Grüße,
Thomas


P.S.: Sollte jemand auf die Idee kommen, mir einen weiteren Tracker zum Testen borgen zu wollen - ich bin zu allen Schandtaten bereit!

Comments

2015-03-08-BunBo

Veröffentlicht:
Tags:  Reisebericht privat


Eine wage Idee

Pfingsturlaub - wir wollten mal den, seit acht Jahren etablierten Standard verlaßen und nicht auf Fehmarn Urlaub machen. Nicht lange hin und her überlegt, kam uns ein Hausbooturlaub auf dem "Canal du Midi" in Erinnerung, den wir vor x Jahren zu zweit gemacht hatten. Die Idee war da. Aber wie realisieren wir mit zwei Kindern so einen Urlaub? Das Leben auf einem klaßischen Hausboot schien uns mit den beiden Jungs (vier und acht Jahren) nicht so optimal, außerdem waren uns die über 1200km Anreise für eine Wochen Urlaub dann doch zu heftig. Das muß doch auch nÄher und "kindertauglicher" und nÄher funktionieren.

LÖsung

Googel sei dank wurden wir sehr schnell auf BunBo aufmerksam. Die Boot schienen für eine Familie mit Kindern optimal zu sein, weil alles auf einer Ebene, ohne Kletterei zu erreichen war und das Boot sehr viel Platz bot. Also gesagt, gebucht. Ein großes BunBo 1160 war im Revier Plaue Havel noch zu haben. Sehr schön!

Vorbereitung

Nach dem wir keinen Sportbootführerschein besitzen, mußten wir uns auf den Charterschein vorbereiten. Eine Einführung zu Reisebeginn war nÖtig und zudem eine (kleine) Prüfung der theoretischen Grundlagen. Zum lernen habe ich mir ein paar KÄrtchen gedruckt und mit diesen mehrere Mittagspausen verbracht.

Los gehts

Die Anreise von ca. 400 km verlief ohne besondere Ereigniße und wir konnten pünktlich um 14:00 Uhr mit der Bootsübergabe beginnen. Sehr nette Mitarbeiter der Marina in Plaue kümmerten sich darum, daß wir unsere BettwÄsche erhielten und zeigten uns unser Boot. Zur Begrüßung gehÖrte auch eine Thermoskanne frischer Kaffee gehÖrte zum Service. Die schön aufgereihten Boote machten von Anfang an einen tollen Eindruck und die Vorfreude stiegt zunehmend.
Sehr geduldig, wurde mit allen ChartergÄsten eine Einweisungsfahrt gemacht, bei der jeder die wichtigsten FahrmanÖver selbst durchführen mußte. Danach durften wir los.

Die Fahrt

Die erste Nacht verbrachten wir noch auf dem Hauptast der Havel, wir haben mit Hilfe der AnkerpfÄhle in einer nahe der Marina liegenden Bucht fest gemacht hatten. Die Schlafzimmer waren super bequem und total gemütlich, wie übrigens das ganze Boot!
Trotz Hochsaison verteilten sich die Touristen in ihren Hausbooten so, daß wir an Stellen festmachen konnten und zwei Tage keine Menschenseele getroffen haben. An solchen Stellen besuchte uns Abends ein Bieber und tagsüber haben die Kinder Freundschaft mit einem Schwan schließen kÖnnen. Dieser kam drei mal am Tag und lies sich von uns mit Futter versorgen.
Unser Bunbo an einem von uns gewÄhlten Liegeplatz. Hier konnten die Kinder gefahrlos mit unserem Kanu paddeln.
Die Außicht auf einen Nebenarm der Havel. Hier besuchte uns der oben erwÄhnte Schwan.

Dreimal Sonnenuntergang - da kann ich nicht viel zu schreiben, einfach soooo schön!


Fazit

Auch wenn der FünfjÄhrige noch nicht so richtig zufrieden war, weil er recht wenig alleine unternehmen konnte, werden wir wieder ein BunBo chartern. So einfach "entschleunigen" und einfach die Seele baumeln laßen, konnten wir in einem Urlaub bisher selten. Bis dahin kann nicht nur der Große schwimmen und ich habe auch meiner Fertigkeiten als Angler wieder ein bißchen auf Vordermann gebracht. Wenn man Baden gehen will, ist die Havel Ende Juni noch nicht so optimal, wir konnten aufgrund des durchwachsenen Wetters nur am letzten Tag ins Waßer, dafür genoßen wir den Kaminofen gerade die ersten drei Abende.

Grüße,
Thomas


P.S.: Einen Facebook-Auftritt haben die Caschys Blog übrigens auch.

Comments

Fallende Kraftstoffpreise, toll! Oder doch nicht?

Veröffentlicht:
Tags:  Aufreger privat

Beobachtung

Mir ist klar, ich erzähle Euch nichts neues, wenn ich schreibe, dass Kraftstoffe so billig wie seit (angeblich) 25 Jahren nicht mehr sind. Selbst das Zweite Deutsche Fernsehen, hat in seiner Tagesschau den Kraftstoffpreisen eine Meldung gewidmet. Das hat es schon lange nicht mehr gegeben, vor allem, weil Kraftstoffe "weniger teuer" (nein, billig war mal, das mag ich nicht schreiben!) und nicht wie früher immer teuerer geworden sind. Aktuell sieht das bei uns in Nürnberg so aus:



Die Entwicklung der Kraftstoffpreise ist jetzt schon seit spätestens Mitte 2014 so. Aber selbst seit Ende Quartal 3 2013 gab es nur wenige Ausreißer nach oben. So lässt es sich jedenfalls aus meinen Tankaufzeichnungen erkennen:

Eigentlich

...sollten wir als Verbraucher uns darüber ja freuen - eigentlich.
Unser täglicher Weg an den Arbeitsplatz wird günstiger, Heizkosten fallen, das produzierende Gewerbe freut sich, weil Güter günstiger hergestellt werden können. Alles sollte billiger werden...
Leider habe ich Zweifel, dass das wirklich gut ist. Jetzt will ich mich gar nicht damit auseinander setzen, dass Venezuela pleite ist, weil es wirtschaftlich zum überwiegenden Teil vom Rohölverkauf lebt, das Russland für einen einigermaßen ausgeglichenen Haushalt angeblich um die 75,--$ pro Barrel braucht. Die Liste der Staaten, die eigentlich einen höheren Preis brauchen, ist sicher länger, aber gerade liegt der Barrel bei ca. 50,--$.

Nein, ich bin ja bekennender Egoist! Und deshalb interessiere ich mich nicht wirklich für die weltpolitischen Probleme, die aus einem zu niedrigen Ölpreis entstehen, sondern ich frage mich, ob der Ölpreis nicht letztlich viele Umweltschutz-Themen kaputt macht. W&aumlhrend vor kurzem noch beim Autokauf Energieeffizienz eine große Rolle spielte, man versuchte auf Öffis umzusteigen, oder sogar das Fahrrad nahm, ist das jetzt nicht mehr wichtig. Heizöl und Erdgas sind auch erschwinglicher als noch vor kurzem und unsere Idee, Strom alternativ zu gewinnen, steht wenigstens in Bayern schon wieder auf der Kippe. Herr Seehofer denkt ja laut darüber nach, Strom mit Erdgas zu erzeugen.

Aber

...auch wenn es gerade nicht so aussieht, fossile Brennstoffe sind endlich! Irgendwann, in nicht allzu ferner Zukunft, ist das Zeug aufgebraucht. Wir benutzen jetzt schon zweifelhafte Methoden (Fracking) und kaufen von politisch zweifelhaften Ländern (Saudi Arabien). Ausserdem ist in fossilen Brennstoffen Kohlendioxid gebunden, dass beim verbrennen frei wird und unsere Atmosphäre belastet. 2014 war seit Aufzeichnungsbeginn das durchschnittlich wärmste Jahr. Das ist bestimmt nur Zufall, aber wo gehen wir mit den Treibhausgasen hin, wenn wir das ganze fossile Zeug verbrannt haben?

Vielleicht

...sollte der Barrel Rohöl doch lieber nicht für unter 100,--$ verkauft werden, jetzt da wir alle verstanden hatten, dass Rohöl teuer ist, sind wir damit doch auch entsprechen sparsam umgegangen, oder? Und wenn wir wirklich vernünftig sein wollen, dann geht das doch anscheinend nur, wenn uns andernfalls jemand an den Geldbeutel will. Weil bequem(er) ist so eine Dieselkutsche ja auf jeden Fall!

Nachdenkliche Grüße,
Thomas

Comments

Mein Jahresrückblick - #Laufen 2014

Veröffentlicht:
Tags:  Laufen privat

2014 ist fast vorbei

Ja, es ist schon wieder soweit, Weihnachtsmärkte werden bereits aufgebaut, Wunschzettel geschrieben und im TV werden die ersten Jahresrückblicke angekündigt. Zeit für mich, auch meine Laufziele zu checken. Insbesondere, weil sich nichts mehr ändern wird. Leider!

Was war?

Aber mal ganz von vorne. Eigentlich habe ich das Jahr 2014 gestartet und wollte die in 2014 nicht erreichten 500 km im Jahr und die 10 km unter einer Std. in Angriff nehmen. Dazu habe ich, hoch motiviert, im Januar mit einem Trainingsplan von endomondo losgelegt. Der Januar war läuferisch auch ein voller Erfolg. Binnen kurzer Zeit zeigte das vorgeschlagene Intervalltraining Erfolg, ich wurde schneller und mein Puls ging nach unten. Ausserdem war der Januar der erste Monat meiner Läuferlaufbahn, in dem ich mehr als 100 km zurück gelegt hatte. Alles war spitze und meine Knie machten, wider Erwarten, keine Schwierigkeiten. Im Februar musste ich aber, krankheitsbedingt schon langsamer machen. Und im März war es dann noch schlechter. Die Motivation von Anfang des Jahres holte mich aber nicht mehr ein. Nach meinem Training im Januar war ich offensichtlich zu schnell :-).

Was dann...

Wenigstens die 500 km im Jahr 2014 waren aber noch immer zu erreichen, jedenfalls bis August. Im August holte ich mir, wahrscheinlich auf der Autofahrt in den Urlaub, eine Entzündung an der Achillessehne im linken Fuß. Mein Training mußte ich im Urlaub aussetzen, weil die Schmerzen das Gehen schon fast nicht mehr zugelassen haben. Als ich wieder Zuhause war, folgte der Besuch beim Orthopäden und die Diagnose. Leider scheint so eine Entzündung wirklich sehr behandlungsresistent zu sein, jedenfalls bei mir. Weder Medikamente, noch Physiotherapie zeigten Wirkung. Laufen darf ich grade auch nicht, mal davon abgesehen, dass ich es gar nicht könnte. Mittlerweile hoffen wir, also der Orthopäde und ich, dass eine Röntgenreizbestrahlung und Einlagen, mich wieder zurück in die Laufschuhe bringen. Die ersten 15 Bestrahlungen sind vorbei, ich bin seit Wochen mit Einlagen unterwegs, bisher allerdings ohne Wirkung.

Trotzdem

Mein bester 10km-Lauf war in 1:02:30 erledigt. Das war eine deutliche Verbesserung zu 2013. In Summe bin ich immerhin doch noch 474 km gelaufen, das ist eine deutliche Steigerung. Also ein "kleiner Erfolg"?

Was wird?

Ehrlich? Ich habe keine Ahnung. Aktuell sehe ich keine Verbesserung und der Radiologe ist sich mit dem Orthopäden einig, das kann dauern... Was das heißt kann oder will keiner quantifizieren. Die Bestrahlung soll noch 12 Wochen nachwirken. Solange raten die Ärzte von Belastung ab. Also werde ich die Fehlenden 26 km (!) nicht mehr Laufen...

Was bleibt?

Hoffen - ich hoffe immer noch, dass ich meine neuen, noch nicht benutzten Laufschuhe und die neuen Sport-Einlagen irgendwann doch noch auf die Straße bekomme. Dann werde ich wohl wieder gaaaaanz langsam anfangen müssen.

In diesem Sinne: "keep on running" und ein hoffentlich gesundes 2014!
Thomas

Comments

#Datenschutzgerechter Umgang mit eMails, oder eMail an alle

Veröffentlicht:
Tags:  Aufreger Tools privat

Was regt mich heute auf?

Aktuell kommt es immer häufiger vor, dass ich eMails mit Informationen bekomme, die für einen großen Empfängerkreis gedacht sind. Informationen, was der Elternbeirat zum Geburtstag der Klassenleiterin meines Sohnes plant. eMails die mich darüber in Kenntnis setzten, das im Kindergarten Renovierungen geplant sind, oder dass Unterstützung bei der Veranstaltung XY benötigt wird. Oder einfach nur Turnier- oder Trainingspläne des Fußball- und Fechtvereins. Wenn sich das jetzt so anhört, als ob mich die Informationsflut nicht wirklich interessiert, versteht Ihr mich falsch, aber warum bekomme ich immer mit, an wen diese eMail noch alles geschickt wird? Warum stehen alle Empfänger mit in meiner Mail? Oder anders herum gefragt, warum bekommen alle meine eMailadresse frei Haus geliefert?

Um Euch nur ein Beispiel zu zeigen, wenn es so aussieht, läuft IMHO etwas falsch:

Datenschutz-Problem

Am auffälligsten ist es, dass die Eltern, die auf keinen Fall Bilder von ihren Kindern auf einem Kostümfest, auf meinem privaten/öffentlichen Fotoblog sehen wollen, also die, die im Web Angst um ihre Privatsphäre haben, mit der Verletzung meiner Privatsphäre die geringsten Probleme haben.
Dabei ist der Gesetzgeber auch bei eMailadressen der Meinung, dass es sich um persönliche, und schützenswerte personenbezogene Daten handelt. In Bayern ist ein Bußgeld von bis zu 30000 Euro im gesetzliche Rahmen vorgesehen. Also sollte der entsprechende Absender evtl. doch noch einmal darüber nachdenken, wie er mit meiner eMailadresse umgeht!

Wie geht es besser?

Natürlich kann man nicht erwarten, dass jeder eine persönliche Nachricht bekommt, aber es geht auch anders. Der einfachste und unkomplizierteste Weg wäre es, die eMail einfach an die eigene eMailadresse zu senden und die Adressen der übrigen Empfänger ins BCC-Feld packen. Dadurch bleiben den Empfängern die zusätzlichen Empfänger verborgen.
Weiter nützliche Informationen zum Umgang mit eMails, findet der geneigte Leser auch in der Arbeitshilfe Datenschutz Nr. 1 - Datenschutzgerechter Umgang mit eMails.

Grüße
Thomas

Comments

#speedreading - ein Selbstversuch

Veröffentlicht:
Tags:  Tools iPhone privat

Wie komme ich drauf?

In meiner Twittertimeline ist ein Link zu einem t3n-Artikel aufgetaucht, der Squirt vorstellte, ein Tool mit dem man Inhalte von beliebigen Webseiten schnell(er) lesen können soll.

Ich habe damit ein wenig gespielt und mir hat die Darstellung von einzelnen Worten als "Word Flash" sehr gut gefallen, weil ich dabei schon das Gefühl hatte deutlich konzentrierter zu sein und Inhalte deutlich schneller erfassen zu können. Allerdings fand/finde ich es wenig erstrebenswert Webseiten schneller zu konsumieren. IMHO sind diese sowieso nicht so lang, als das es hier wirklich eine Zeitersparnis zu erreichen gibt.

Aber mein Interesse war geweckt. Ich fing an zu googeln und es scheint wohl, gerade in den Staaten, mehr Menschen zu geben, die speedreading richtig gehend trainieren, um in Schulen und Unis z.B. die notwendige Literatur irgend wie überhaupt zu schaffen. Dabei scheint es so zu sein, dass ein untrainierter Leser, wie ich, zwischen 100 und 200 Worte pro Minute ließt. Für einen trainierter Leser sind wohl auch realistisch 1000 Worte pro Minute zu erreicht.

Toolunterstützung

Nach dem ich wieder in meiner Twittertimeline herum gefragt habe, gab mir @OlafLewitz eine Toolempfehlung. Anscheinend hat sich Olaf schon früher mit dem Thema beschäftigt, ist aber aus Zeitgründen nie wirklich eingestiegen.

Olaf empfahl mir, die App von acceleread unter die Lupe zu nehmen. Denn acceleread erlaubt es freie eBook (also solche ohne DRM) via Dropbox in der App zu verwenden. Und das wollte ich eigentlich tun... Eigentlich!

Accelerade bringt nicht nur Schnelllese-Tools mit sondern einen Schnelllesekurs für unterschiedliche Fertigkeitsstufen. Das wollte ich ausprobieren. Als erstes wird die aktuelle Lesegeschwindigkeit ermittelt. Ich erreichte dabei auf anhieb 180 Wpm bei einem unbekannten englischen Text.

Also auf, los gings. Der Einsteigerkurs bringt 10 Lektionen von 10 bzw. 7 min. Dauer mit. Und die Empfehlung ist es wohl jeden Tag nur eine Lektion machen. Zwischen durch kann man seinen Fortschritt immer mal wieder mit Tests überprüfen. Recht schnell steigerte ich mich, aber wirklich belastbar sind Ergebnisse über 300 Wpm sicher nicht. Die Ergebnisse hängen bei mir extrem davon ab, ob ich das englische Vokabular wirklich drauf habe oder nicht.

Wie wird man schneller?

Das Geheimnis scheint zu sein, das man weniger mitspricht (im Idealfall gar nicht), mehrere Worte auf einmal erfasst und mit den Augen nicht mehr zurück springt. All das wird mit verschiedenen Übungen in den Lektionen trainiert. Das Training ist manchmal wirklich ansträngend.

Erste Ergebnisse

Nachdem ich den Einsteigerkurs komplett durch habe, habe ich, mit einer Woche Pause, den fortgeschrittenen Kurs begonnen. Der Eingangstest behauptet immer noch, ich würde über 250 Wpm lesen. Das wäre eine Steigerung von 43%. Wie geschrieben, immer mit englischen Texten deren Inhalt nicht unbedingt zu meinem Fachgebiet gehörten. Der letzte Test beschäftigte sich mit der Aberkennung des Planetenstatus von Pluto...

Man kann auch an der Kurve erkennen, dass es wohl Texte gab, die mir deutlich leichter gefallen sind.

Fazit

Die App ist sicher, mit knapp 10,-- Euro, kein Schnäppchen. Aber für drei mal 10 Lektionen, der Möglichkeit auch nach den Lektionen eigene eBooks zu lesen und somit das Tooling zum Schnelllesen weiter zu benutzten, finde ich das Geld nicht wirklich schlecht investiert. Als immer vorausgesetzt man möchte schneller lesen.

Bei mir stellt sich das aktuell so dar, dass ich zwei unterschiedliche Lesemodi habe, einen "Feierabendmod" der zum Roman und dem Glas Rotwein passt und einen "jetzt-aber-schnell-Mod", der zwar nicht immer bei über 300 Wpm liegt, aber mir jetzt schon Zeit sparen hilft.

Meine Motivation ist noch immer hoch und im Moment versuche ich auch tatsächlich die weiteren Lektionen durch zu ziehen. Ein erklärtes Ziel von x Wpm habe ich allerdings nicht.

Habt Ihr Euch schon mehr mit dem Thema speedreading beschäftigt? Kennt Ihr Trainings die mir weiter helfen könnten? Clubs oder WebSites?

Grüße
Thomas

Comments

#Kindle paperwhite - bin in die Falle getappt!

Veröffentlicht:
Tags:  Computer privat

Hmpf

Jetzt ist es also doch passiert, ich bin Amazon in die Abofalle gegangen. Wobei, wenn ich ehrlich bin, ist das ja schon deutlich länger passiert und zwar, als Amazon die Kindle-App für das iPhone raus gebracht hat. Damals habe ich dann erstmal versucht mich mit Bücher von z.B. @Gratisbuech zu versorgen. Parallel dazu habe ich noch Stanza als eBookreader ausprobiert. Eigentlich war mir Stanza lieber, weil man sich leichter aus freien Quellen (Guttenberg Projekt versorgen kann.

Falle

Ich war mir eine lange Zeit sicher, ich brauche keinen eBookreader. Irgendwann, wurde ich wieder auf eBookreader aufmerksam, weil mir die Amazon-Werbung gegen das Ipad aus dem Herzen gesprochen hat. Ja, das iPad ist zu schwer und das spiegelnde Display zum Lesen ein Graus. Die Akkusstandzeiten eine Zumutung! Und dann gab es da auch noch dieses einmalige, verlockende, zeitlich eingeschränkte Megasonderangebot! - 99,00 Euro für einen Paperwhite ohne 3G. Und so richtig schlecht, hat der Paperwhite bei Stiftung Warentest jetzt auch nicht abgeschnitten. Was soll ich sagen, ich habe jetzt so einen Kindle Paperwhite.

Kritik

Es fällt mir schwer objektiv zu bleiben. Schließlich habe ich ja fast 100,-- Euro auf den Tisch gelegt und mag mir nicht eingestehen, dass ich evtl. Geld falsch investiert habe. Darum möge man bei der folgenden Lobhudelei, immer ein bisschen was weg rechnen.

Kurz, das Ding ist der Hammer! Etwas länger, ich bin total begeistert!

O.k. das war jetzt genauso kurz :-) aber ich kann evtl. schon noch ein bisschen mehr schreiben. Das Display ist wirklich wie Papier. Zuerst dachte ich, ich muß noch irgendeine Schutzfolie abziehen, aber die "Schutzfolie" veränderte sich, als ich den Kindle an meinen Rechner anschloß. Der Kontrast ist ein Traum. Es spiegelt nichts, also der beworbene Unterschied zum iPad (mini) ist definitiv da! Für jemanden, der bisher auf einem iPad 2 gelesen hat ist auch das Gewicht ein gewaltiger Punkt. Der Kindle wiegt (im Vergleich) nichts! Die Hintergrundbeleuchtung ist toll und hat auch keine Schatten oder unterschiedlich helle Bereiche.

Ich weiß ja nicht wie die bei Kindle das gemacht haben!

Ehrenrettung

Zu meiner Ehrenrettung habe ich die ersten Bücher nicht etwa bei Amazon gekauft, sondern ich habe mit Hilfe von Calibre Bücher, die ich bisher in Stanza gelesen habe (oder halt noch nicht gelesen habe) auf den Kindle geschoben. Calibre macht für mich den Paperwithe perfekt.

Fazit

Ich bin begeistert! Schrieb ich das schon? :-) Aber wenn man mal überlegt, was ein Bücherregal bei I**A kostet, das dann noch nicht mal hübsch ist, kann man mit dem Kindle nicht viel falsch machen. Und der Kindle sieht auch noch besser aus, es passen mehr Bücher rein und "Billi" passt auch nicht wirklich in einen Koffer oder Rucksack. Ich würde, aus aktueller Sicht, auch den aktuellen Preis von 129,-- Euro bezahlen.

Kaufempfehlung

Grüße Thomas

P.S. Die Lederschutzhüe kann man für ca. 12,00 Euro erwerben und man muß sie nicht unbedingt haben.

Comments

Krank in der Arbeit

Veröffentlicht:
Tags:  Arbeit privat

Beobachtung

In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, daß Kollegen, trotz triefender Nase in der Arbeit auftauchen. Das Ganze scheint nicht nur im Büro, sondern auch in unserer Produktion und im Lager so zu sein. Jetzt frage ich mich, ob das wirklich sein muß? Was haben diese Kollegen davon? Kommt, ein solches Verhalten, bei Vorgesetzten als besonderer Einsatzwille gut rüber?

Es geht jetzt ja erst los

Wir starten ja gerade erst in den Winter und das dicke Ende kommt ja erst noch. Sicher, ich bin auch nicht derjenige, der bei jedem Niesen gleich zuhause bleibt, aber wenn ich Krank bin, dann bin ich krank! Wenn ich Fieber habe, meine Nase ständig läuft und ich permanent huste, helfe ich im Büro niemanden. Klar, irgendwer muß meinen Job machen, wenn ich nicht da bin. Die Kollegen freuen sich sicher nicht. Auf der anderen Seite bin ich aber krank auch keine wirkliche Hilfe und stecke die Kollegen dümmsten Falls auch noch an.

Im unserem speziellen Fall, sehe ich sogar noch ein echtes Risiko für unsere Produkt, bzw. unsere Kunden. Wir fertigen, unter Anderem, auch Schlauchsysteme für die Patientenbeatmung. Jetzt stelle man sich mal vor, meine Viren landen in einem Schlauchsystem... das will dann wohl auch kein Vorgesetzter verantworten, oder?

Eine kurze Recherche im Web zeigt, daß sich auch die "Großen", wie z.B. Focus (Krank zur Arbeit: nicht tapfer, sondern teuer) und Stern (Wer sich krank ins Büro schleppt, schadet der Firma) mit dem Thema zyklisch auseinander setzten und deren Einschätzung meiner gleicht!

Krank ins Büro - ohne mich!

Ich werde mich nicht krank ins Büro schleppen. Für Vorgesetzte, die ein Problem damit haben, lasse ich mir auch gerne einen Termin beim Hausarzt geben, der schreibt mich ja auch ohne Probleme krank, denn ich bin es ja. Das ist zwar die Zeit, die ich ich gerne dazu aufwenden würde um vieleicht doch noch das Eine oder Andere per Telefon und eMail im Büro um zu organisieren, aber wenn es eben sein muß - irgend etwas bleibt dann halt doch auf der Strecke! Wenn Ihr mir einen Gefallen machen wollt, verzichtet bitte darauf mich anzustecken! Das Standing, einen ggf. blöden Kommentar eines Kollegen wegen meines Fehlens auszuhalten, habe ich sicher auch (gell Thomas).

In diesem Sinne, Gute Besserung,
Thomas

Comments

Ladeprobleme mit dem iPhone 5

Veröffentlicht:
Tags:  Apple iPhone

Problem

Vor ein paar Tagen kam ein Arbeitskollege mit seinem iPhone 5 zu mir und erzählte, dass das gute Stück defekt sei. Es hätte wohl einen Wackelkontakt an der Ladebuchse. Wir haben dann ein wenig darüber philosophiert, das diese Lightning Connectoren wohl einfach durch ihre schlichte Größe anfälliger für mechanische Belastungen seien und die "alte iPod-Schnittstelle" betrauert.

Außerdem haben wir mal versucht, den Fehler wirklich einzuschränken und dazu Ladekabel und Telefone untereinander quer getauscht. Erfolglos - das iPhone meines Kollegen ließ sich nirgends zuverläßig laden, es war immer eine sehr kippeliche Sache.

Lösung

Wider erwarten, lieferte ein Anruf bei der Hotline des Telefonproviders die Lösung des Problems. Mein Kollege wollte das Telefon auf Garantie getauscht bekommen. Der Hotline-Mitarbeiter riet aber dazu sich die Ladebuchse des iPhones noch mal genauer anzuschauen und mit einer Büroklammer ggf. darin angesammelten Schmutz zu entfernen. Mein Kollege ging dann wie empfohlen vor und pulte mit einer Büroklammer in der Buchse herum. Das Ergebnis war zum einen, ein großer Haufen seiner Jeanstaschen-Flusen, zum anderen, eine wieder funktionierende Ladebuchse. Offensichtlich hat sich, dadurch, dass das Telefon die Jeanstasche ohne Schutzhüle bewohnte, so viel Schmutz, Flusen und was auch immer in so einer Tasche zur Untermiete wohnt, gesammelt, dass der Lightning-Connector nicht mehr weit genug einzustecken war.

Fazit

Da sind wir wieder beim Thema, die "alte iPod-Schnittstelle", war so groß, dass der Schmutz wohl auch wieder raus gefallen ist.

Mir gefällt die Idee mit einer Büroklammer, die ja elektrisch leitend ist, nicht! Vielleicht solltet Ihr es besser mit einem Zahnstocher ausprobieren. Wenn der allerdings abbricht, ist wieder nichts gewonnen. Also ist der Beitrag wohl besser nicht als Handlungsempfehlung zu verstehen, sondern doch nur als Erfahrungsbericht.

Wenn Ihr es trotzdem probiert, ich übernehme keinerlei Haftung. Das versteht sich aber von selbst, oder?

Viel Erfolg,
Thomas

Comments

Umgezogen.

Veröffentlicht:
Tags:  Blog Computer

An dieser Stelle willkommen in Thomas neuem Blog. Ich bin Chaosblog und hab Thomas dazu gebracht, mit seinem Blog umzuziehen.

Vorher war er bei Scriptogram. Dort wurde die Blog-Engine überarbeitet und mit der neuen Version funktionierte das mühsam gefrickelte Theme nicht mehr (siehe hier und hier). Als helfende IT-Hand von Thomas hab ich mir das ganze Mal angeschaut, allerdings ohne Erfolg.

Ich wollte auch nicht zu viel Zeit versenken. Da traf es sich gut, dass ich mir gerade Bloggeneratoren für mein nächstes Projekt angeschaut habe. Hier auf dieser Seite kommt Nikola zum Einsatz. Benannt nach dem Herrn Tesla, basierend auf Python und verdammt schnell eingerichtet und konfiguriert.

Eine Unterstützung für Disqus, sowie andere Kommentarmöglichkeiten ist auch schon vorhanden. Themes gibt es in einer kleinen, überschaubaren Zahl - sie sind aber auch schnell selbst erstellt. Wer mehr über Nikola wissen möchte, dem sei das Handbuch empfohlen ... oder ihr schaut mal die Tage auf meinem Blog vorbei, auf dem ich noch einen Beitrag zu Nikola schreiben werde.

Grüße,
Chaosblog.

Comments
Share